Spiritualität, Sinnfindung, Wohlbefinden
01. Oktober 2025
Podcast 95 | Mit Sinn und Seele zu mehr Leichtigkeit und Wohlbefinden
Mit Sinn und Seele zu mehr Leichtigkeit und Wohlbefinden
Wusstest du, dass eine spirituelle Weltanschauung auch erheblichen Einfluss auf dein Wohlbefinden haben kann? Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob du denkst, dass wir in einem sinnentleerten Universum leben oder eben in einer Welt, die Tiefe und Sinn hat, den wir vielleicht nicht immer erkennen können, der aber dennoch da ist. Genau darüber sprechen wir in der heutigen Folge. Wir betrachten Spiritualität, also eine Art Verbundenheit mit etwas Größerem, aus dem Blickwinkel von Wohlbefinden und Gesundheit. Welche Zusammenhänge gibt es da und warum kann es hilfreich sein, sich die Sinnfrage auch aus der Perspektive zu stellen? Hör rein und erlange neuen „Mut zum Sinn“!
To-Do-Listen vs. tiefe Verbundenheit
Gerade im Wellness- und Lifestylebereich landet man ohne eine spirituelle Verbundenheit zu etwas Höherem oft bei endlosen To-Do-Listen, Ritualen und Trends, die man umsetzen sollte. Das kann schnell frustrierend sein, nicht zuletzt deswegen, weil die erhofften und versprochenen Ergebnisse häufig ausbleiben. Oft werden die Leere und Unzufriedenheit, die der Suche nach „lebensverändernden Ritualen“ zugrunde liegt, nicht wirklich transformiert. Dazu braucht es nicht selten ein Tiefer-Gehen, eben eine Art von Sinn und Verbundenheit. Nicht zuletzt deswegen, weil man dadurch präsenter wird, mehr im Moment lebt und lernt, dass man sein eigenes Wohlbefinden auch in kleinen Momenten stärken kann und nicht erst, wenn man einen Plan bis zur Perfektion ausgeführt hat.
Die Dimensionen des Wohlbefindens
Während der Körper und mittlerweile auch die Psyche bei vielen Ansätzen als wesentlich betrachtet werden, gibt es noch weitere Dimensionen des Mensch-Seins, die bei einer ganzheitlichen Betrachtung miteinbezogen werden müssen. Eine soziale und Umweltkomponente sowie die Welt der Emotionen zählen genauso dazu wie die spirituelle Dimension. Dabei gehen alle Bereiche ineinander über und lassen sich nicht strikt voneinander trennen.
Ohne die Frage nach dem Sinn, nach einer (Rück)Verbindung, kommt man jedoch immer nur bis zu einer gewissen Grenze, wenn es um ein erfülltes Leben und dessen Erreichung geht. Allein deswegen lohnt sich die Beschäftigung mit Spiritualität. Was das im Einzelfall bedeutet, ist durchaus individuell definierbar (siehe Podcastfolge 94 „Verbunden auf deine Weise – Spiritualität ohne Klischees“ 24.09.2025). Dass es aber eine Verbindung zu etwas Größerem gibt, ist essenziell. Auch in der kPNI (siehe auch Podcastfolge
Folge 92 „Psychoneuroimmunologie – Die Wissenschaft der Verbindung von Geist und Körper“ vom 10.09.2025) wird der Mensch nicht ohne seine Einbindung sowie sein Bedürfnis nach Sinn und Verbundenheit betrachtet.
Spiritualität macht den Unterschied
Konkret sind Menschen mit einem spirituellen Zugang zur Welt oft resilienter, glücklicher und zufriedener. Sie können oft besser mit Stress und schwierigen Lebenssituationen umgehen und sind meist psychisch stabiler. Je mehr Sinn man für sich in seinem Leben hat und empfindet (und dies ist komplett individuell und bedeutet nicht, dass man irgendetwas Großes vollbracht haben muss!), desto höher ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.
Außerdem verringert sich auch die gefühlte Einsamkeit, wenn man sich mit etwas verbunden fühlt – sei es eine höhere Macht, Energie, die Natur oder konkrete soziale Bindungen.
Spiritualität ist also nicht etwas, das man verfolgen kann oder nicht, sondern ist im weitesten Sinn eine Art „missing link“ zum eigenen Wohlbefinden und für ein erfülltes, glückliches Leben.
Buchtipp: Viktor Frankl: „Trotzdem JA zum Leben sagen“

Was hat Spiritualität mit Wohlbefinden zu tun?
Eine spirituelle Weltanschauung kann erheblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, da es einen gewaltigen Unterschied macht, ob man denkt, dass man in einem sinnentleerten Universum lebt oder eben in einer Welt, die Tiefe und Sinn hat, den wir vielleicht nicht immer erkennen können, der aber dennoch da ist. Der österreichische Neurologe und Psychiater Viktor Frankl war darin Experte (siehe Buchtipp unten) und hat schon früh die Logotherapie und Existenzanalyse begründet, bei der die Sinnfrage bei jeder Behandlung zentral ist.
Fragen wie „Was ist der Sinn für dich?“, „Was gibt deinem Leben Sinn?“ etc. können oft das fehlende Puzzlestück auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden und Gesundheit sein.
