klinische Psychoneuroimmunologie, Ernährungsberatung
10. September 2025
Podcast 92 | Psychoneuroimmunologie – Die Wissenschaft der Verbindung von Geist und Körper
Psychoneuroimmunologie – Die Wissenschaft der Verbindung von Geist und Körper
Heute gibt es ein spannendes Interview mit Paula! Sie spricht über ihre neue Ausbildung im Bereich der klinischen Psycho-Neuro-Immunologie, kurz kPNI. Was ist das? Wie ist sie dazu gekommen? Wie kann das für ihre Arbeit als Diätologin bereichernd wirken? Und vor allem erklärt sie sehr ausführlich, was die kPNI-Erweiterung ihren KlientInnen bringt. All diese Fragen und mehr beantwortet Paula im heutigen, spannenden Interview. Hör rein und lerne diesen neuen, ganzheitlichen Ansatz kennen!
Was unterscheidet einen kPNI-Ansatz von anderen klassischen oder auch alternativen Ansätzen?
Besonders ist hier der holistische Ansatz. Selbst Bereiche, die sonst nicht unmittelbar in eine Behandlung des Körpers miteinbezogen werden, spielen hier eine Rolle, wie zum Beispiel Mundschleimhaut und Nervensystem. Vor allem die vielfältigen Zusammenhänge, wenn es um Stress und seine Auswirkungen auf den Körper geht, werden in der kPNI beleuchtet.
In den Worten der „Deutschen Gesellschaft für klinische Psycho-Neuro-Immunologie“:
„Die klinische Psycho-Neuro-Immunologie betrachtet das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen Steuerungszentren des Körpers und entwickelt Möglichkeiten der Regulierung dieser Systeme durch gezielte Intervention. Die kPNI bringt die Erkenntnisse der PNI in die Praxis und nutzt ihre Erkenntnisse, um therapeutische Interventionen und prophylaktische Ansätze zu entwickeln, damit chronische Krankheiten gar nicht erst entstehen können. Hierbei stehen immer der Mensch und seine körpereigene Regenerationsfähigkeit im Vordergrund. Die evolutionäre Entwicklung des Menschen dient als Basis für therapeutische Ansatzmöglichkeiten.“ (https://kpni.de/was-ist-die-kpni/#:~:text=Mit%20Robert%20Ader%20als%20experimentelle,von%20Andrew%20Miller%2C%20Charles%20L.)
Wie lässt sich kPNI mit Diätologie verbinden?
Da die kPNI so interdisziplinär ist und Zugänge von den verschiedensten therapeutischen und Gesundheitsberufen ermöglicht, lässt sie sich auch wunderbar mit der Diätologie verbinden. Vor allem auch, weil das Verdauungssystem und alles, was damit zusammenhängt, sehr oft in jede Art von kPNI-Begleitung miteinbezogen wird. Konkret kann man sich das so vorstellen, dass die Ernährungsberatung durch viele, spezifische und gut überlegte Fragen seitens der kPNI-ErnährungsberaterIn erweitert wird. Als Klient/Klientin braucht man kein Vorwissen, eine gewisse Bereitschaft zur Mitarbeit – wie in jeder klassischen Ernährungsberatung auch – ist jedoch von Vorteil.
Mit welchen Beschwerden kann man zur kPNI-Ernährungsberatung gehen?
Im Prinzip kann man mit jeder Art von Beschwerde oder Anliegen kommen, mit denen man auch zur klassischen Ernährungsberatung gehen würde UND zusätzlich mit so viel mehr. Da vor allem viele chronische Erkrankungen mit Ernährung zusammenhängen, lohnt sich hier eine kPNI-Beratung zum Beispiel sehr. Aber auch wenn man seine Beschwerden gerne ganzheitlich betrachtet wissen möchte, kann eine kPNI-Ernährungsberatung sehr hilfreich sein. Wichtig ist immer, dass man eine ärztliche Begleitung und Abklärung hat.
KPNI als Zukunft?
Ein klinischer psycho-neuro-immunologischer Ansatz bietet eine hilfreiche Ergänzung und Erweiterung zu momentan vorherrschenden behandelnden Ansätzen, da er den Menschen als Ganzes in den Mittelpunkt rückt und so einer immer komplexer werdenden Welt und deren Anforderungen an den Menschen gerecht wird.
Wenn du jetzt neugierig geworden bist oder schon weißt, dass dies der richtige Ansatz für dich ist, dann findest du unter Coaching Paulas Beratungs-Angebot!
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Was ist kPNI?
KPNI steht für klinische Psycho-Neuro-Immunologie und ist ein interdisziplinäres Feld, bei dem es um die Zusammenhänger verschiedener Körpersysteme bzw. Einflussfaktoren, wie zum Beispiel Psyche, Immunsystem, Emotionen etc. geht. Es handelt sich dabei um einen ganzheitlichen Ansatz, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt, um sowohl präventiv als auch behandelnd bestmöglich agieren zu können. Leo Pruimboom hat die Psycho-Neuro-Immunologie um den klinischen Ansatz erweitert, damit sie auch therapeutisch angewandt warden kann. Bei dieser Herangehensweise ist besonders die Vernetzung und Verbindung von ansonsten oft separat betrachteten Bereichen, wie zum Beispiel Sozialleben und Schlafqualität etc., für die Behandlung bedeutend.
