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Erschöpfung, Entspannung

24. Juni 2026

Podcast 133 | Verausgabst du dich? – Dann ist das dein Glückskeks!

Verausgabst du dich? – Dann ist das dein Glückskeks!

Wir machen Ernst und verwandeln den Scherz von letzter Woche in eine brandneue Folge! Paula hat tatsächlich ein Glückskeks gezogen, und die Botschaft könnte nicht passender sein: „Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht zu sehr verausgaben!“ Wie versprochen, ist genau das heute unser Thema! Warum verausgaben wir uns immer wieder oder sogar andauernd? Und warum ist es dennoch nicht gerade leicht, die Aufforderung des Glückskeks zu befolgen? Auch, wenn die Verausgabung nicht wirklich zum gewünschten Resultat führt. Warum löst die Botschaft eventuell sogar Ärger aus und was können wir tun, um zur gewünschten Erholung zu gelangen? Hör rein und lerne gemeinsam mit uns, dich nicht zu sehr zu verausgaben!





Warum verausgaben wir uns eigentlich so oft?

Die meisten Menschen verausgaben sich nicht, weil sie leichtsinnig sind. Im Gegenteil: Häufig steckt etwas sehr Positives dahinter. Wir möchten zuverlässig sein, Verantwortung übernehmen, anderen helfen oder unsere Ziele erreichen. Wir wollen gute Arbeit leisten, für Familie und Freunde da sein und das Beste aus unseren Möglichkeiten machen.

Das Problem beginnt dort, wo aus Engagement ein Dauerzustand wird. Viele von uns haben gelernt, dass Leistung Anerkennung bringt. Dass man sich anstrengen muss, um erfolgreich zu sein. Dass Pausen etwas sind, die man sich erst verdienen muss. So entsteht schnell die Vorstellung, immer noch ein bisschen mehr geben zu müssen.

Noch eine Aufgabe.Noch eine E-Mail.Noch ein Termin.Noch ein Tag durchhalten.

Und ehe wir es merken, wird die eigene Energie zu einer Ressource, die wir ständig anzapfen, aber kaum noch auffüllen.


Wenn die Warnung aus dem Glückskeks nervt

Vielleicht kennst du das: Jemand sagt dir, du solltest es ruhiger angehen lassen. Du solltest mehr Pausen machen. Du solltest besser auf dich achten. Und anstatt Erleichterung zu spüren, kommt plötzlich Widerstand auf. Warum eigentlich?

Weil solche Hinweise oft genau den Punkt treffen, an dem wir uns ohnehin schon unter Druck fühlen. Wer viel leistet, hat häufig das Gefühl, dass ohnehin noch nicht genug geschafft ist. Die Aufforderung, langsamer zu machen, kann dann fast wie zusätzliche Arbeit wirken.

Außerdem stellt sie unbequeme Fragen:

  • Was passiert, wenn ich weniger mache?

  • Enttäusche ich andere?

  • Verliere ich den Anschluss?

  • Bin ich dann überhaupt noch produktiv genug?

Kein Wunder also, dass selbst ein freundlich formulierter Glückskeks bei manchen Menschen einen kleinen Anflug von Ärger auslösen kann.


Das Paradoxe an der Verausgabung

Besonders spannend ist, dass Verausgabung oft gar nicht zu dem Ergebnis führt, das wir uns davon erhoffen. Natürlich gibt es Phasen, in denen wir uns bewusst anstrengen müssen. Doch auf Dauer sinken Konzentration, Kreativität und Belastbarkeit, wenn wir ständig über unsere Grenzen gehen. Wir investieren immer mehr Energie und erhalten dafür immer weniger Wirkung.

Viele kennen das Gefühl: Man arbeitet länger, fühlt sich erschöpfter und hat trotzdem den Eindruck, nicht wirklich voranzukommen. Gerade deshalb lohnt es sich, die Frage zu stellen: Hilft mir dieser zusätzliche Einsatz wirklich oder kostet er mich nur Kraft?


Warum Erholung oft schwerer ist als Anstrengung

Erholung klingt einfach. In der Praxis ist sie jedoch überraschend anspruchsvoll. Denn echte Erholung bedeutet nicht nur, kurz nichts zu tun. Sie bedeutet auch, den inneren Antreiber wahrzunehmen, der ständig weitermachen möchte. Sie bedeutet, auszuhalten, dass nicht alles sofort erledigt wird. Und sie bedeutet, sich selbst die Erlaubnis zu geben, Grenzen zu haben.

Das fällt vielen Menschen schwer. Denn wir leben in einer Welt, die Aktivität sichtbar belohnt. Erholung geschieht dagegen oft im Verborgenen. Niemand applaudiert dafür, dass du rechtzeitig Feierabend gemacht hast oder einen Nachmittag ohne Produktivität verbracht hast.

Und doch sind genau solche Momente oft die Grundlage dafür, langfristig gesund, kreativ und leistungsfähig zu bleiben.


Kleine Schritte statt großer Vorsätze

Die gute Nachricht: Du musst nicht dein ganzes Leben umkrempeln, um weniger verausgabt zu sein.

Manchmal beginnt Veränderung mit kleinen Fragen:

  • Wie müde bin ich eigentlich gerade wirklich?

  • Welche Aufgabe könnte warten?

  • Wo sage ich regelmäßig Ja, obwohl ich Nein meine?

  • Was gibt mir Energie – und wann habe ich das zuletzt getan?

Oft geht es nicht darum, weniger engagiert zu sein. Es geht darum, die eigene Energie bewusster einzusetzen.


Hör rein und reflektiere mit uns

Der Glückskeks hat uns einen Denkanstoß gegeben, der überraschend viel Tiefgang besitzt. In unserer neuen Folge sprechen wir darüber, warum wir uns immer wieder verausgaben, weshalb gut gemeinte Ratschläge manchmal Widerstand auslösen und wie wir Wege zu echter Erholung finden können.

Wenn du dich manchmal fragst, warum du trotz aller Anstrengung erschöpft bist oder warum es so schwerfällt, einen Gang herunterzuschalten, dann ist diese Folge genau das Richtige für dich.

Hör rein und entdecke gemeinsam mit uns, wie es gelingen kann, achtsamer mit den eigenen Kräften umzugehen – ganz im Sinne unseres überraschend weisen Glückskekses: „Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht zu sehr verausgaben!“

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Warum wir immer wieder über unsere Grenzen gehen – und wie echte Erholung gelingt

Manchmal kommen die wichtigsten Impulse aus den unerwartetsten Quellen. In unserem Fall war es ein Glückskeks. Nachdem Paula tatsächlich einen gezogen hatte, stand dort eine Botschaft, die uns sofort zum Nachdenken brachte:
„Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht zu sehr verausgaben!“
Ein netter Spruch für zwischendurch? Vielleicht. Aber je länger wir darüber nachdachten, desto deutlicher wurde: In diesem kleinen Satz steckt ein Thema, das viele von uns täglich begleitet. Und weil uns die Botschaft nicht mehr losgelassen hat, machen wir heute Ernst und widmen ihr eine ganze Folge.























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