Weihnachtsstress, Advent
10. Dezember 2025
Podcast 105 | Vorweihnachtszeit – Zwischen Perfektionsanspruch und Erwartungen
Vorweihnachtszeit – Zwischen Perfektionsanspruch und Erwartungen
Bald ist Weihnachten! Daher widmen wir uns in der heutigen Folge ganz dieser vorweihnachtlichen Zeit. Wir sprechen darüber, welche Erwartungen, Anspruchshaltungen, Perfektionsansprüche und Heilsversprechen in der Weihnachtszeit mitschwingen und wie groß der Druck von allen Seiten genau jetzt werden kann. Dabei geht es doch eigentlich um Besinnung, oder? Wie wurde aus einer stillen Zeit eine der stressigsten Zeiten überhaupt? Und was bedeutet Weihnachten, worum geht es dabei für dich? Oder ist es dir eigentlich egal? Wir sprechen über alles zwischen „Wurschtigkeit“ und Perfektionsdruck und wie man sich die Zeit trotzdem schön gestalten kann. Hör rein und lass dich in Weihnachtsstimmung bringen! Und wenn du noch ein außergewöhnliches Geschenk suchst, gibt es bei uns auch Gutscheine für Akasha-, Seelenpotenzial-Lesung, mediale Astro- und Yoga-Session und mehr. Schreib uns einfach unter office@nourishyoursoul.at
Eine besondere Zeit
In der nördlichen Hemisphäre werden die Tage merklich kürzer und Dunkelheit und Kälte merklich größer. Es ist also in unseren Kulturkreisen naturbedingt eine Zeit, die der Mensch vermehrt drinnen verbringt, sich vielleicht mehr zurückzieht und die Wärme eher im Zwischenmenschlichen suchen muss als im Sonnenlicht. Eigentlich die perfekte Zeit, um sich nach innen zu wenden und sich zu fragen, was man braucht, um in besinnliche Stimmung zu kommen. Auch als eine Art Rückbesinnung aufs Wesentliche, gerade WEIL alles so stressig ist und man vor und um Weihnachten meist noch mehr hetzt als sonst.
Neue Prioritäten setzen
Man kann sich diese Stille und Ruhe auch rückerobern, indem man sich erlaubt, bestimmte Fragen zu stellen. Wenn man zum Beispiel eigentlich gerne weihnachtlich gestimmt sein möchte, es aber in den letzten Jahren aus welchen Gründen auch immer nicht mehr so empfunden hat, kann es hilfreich sein, sich zu fragen, was man für die erwünschte besinnliche Stimmung wirklich brauchen würde. Dazu gehört vielleicht auch ein ehrliches Zugeben von allem, was man nicht mehr machen möchte. In welche „Erledigungsfalle“ möchte man zum Beispiel nicht mehr tappen? Was möchte man abgeben oder ändern? Was oder auch wen möchte ich hingegen sehr wohl priorisieren? Eine bewusste Auswahl kann wieder Energie freisetzen und vor allem wieder Freude bringen, egal wie man sich entschieden hat. Meist geht damit aber ein Aufgeben bzw. Senken des Perfektionsanspruchs einher. Das heißt, es benötigt gerade auch bei Neigung zum Perfektionismus, ein bewusstes Zurückschalten zugunsten der Erfahrung selbst.
Selbst definieren, was Weihnachten bedeutet
Im Grunde geht es viel um die Definition dieser Zeit. Was bedeutet Weihnachten für dich? Welche Bedeutung möchtest du, dass es für dich hat? Oft versucht man auch, mehr oder weniger bewusst, Erfahrungen aus der Kindheit zu rekreieren und scheitert nicht selten daran, weil sich das Gefühl von damals einfach nicht einstellen will. Enttäuschung und schlechte Laune sind meist die Folge. Auch hier kann eine Neudefinition oder auch eine neue Ausrichtung hilfreich sein, um sich die besten Chancen auf schöne und harmonische Momente zu geben.

Alle Jahre wieder
Viele Menschen, die Weihnachten feiern, kommen in der Vorweihnachtszeit nicht unbedingt zur Besinnlichkeit, sondern haben mit dem steigenden Konsumdenken und Erwartungen an das Fest auch mit steigendem Stresslevel zu kämpfen. Statt Harmonie und Stille kommt es häufig zu Streit und Konflikten. Andere tun sich den Stress erst gar nicht mehr an und verzichten ganz auf den Weihnachtstrubel und somit auch auf die Festlichkeiten. Aber gibt es nicht irgendetwas dazwischen? Ist der Sinn und Geist dieser Zeit komplett verloren gegangen? Wie würde man die Zeit für sich neu gestalten, wenn man könnte? Egal, ob man Weihnachten nun feiert oder nicht.
